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Kensho – "Erkennen der kosmischen Wahrheit". Verständnis aller Dinge, Erleuchtung

Hier sind einige Gedichte aus meiner Feder. Nicht alles, was darin steht, ist wörtlich zu nehmen ... vieles ist aus einer Laune heraus entstanden.

 

Nachts,
wenn der junge Tiger
lautlos durch die Wildnis der Seelen streift,
genügt ein Lufthauch,
um sein Herz zu erreichen.
Nachts,
wenn der stille Wald jener Seelen
tot und schwarz
vor dem einsamen Jäger liegt,
ist es das unsichtbare Band des Freundes,
das ihm Halt verleiht.
(Januar 2007)

 

Krieg

Ein kurzer Lufthauch auf deiner Wange...
ein Kuß auf deinen Lippen...
in der Stunde der Erschöpfung und des Todes
wird er kommen
und seinen Lebenshauch zurückbringen.

Wenn alles im gleißenden Licht erstrahlet
mögen sie brennen, die Feuer der Freude!
Bitter der Abschied
und schmerzhafte Trennung
Leben den Toten! Dem Leben das Licht!
Das Leiden der Menschen ist der Atem der Nacht.

Wenn die Klinge barst
in der Dunkelheit
sie ward neu geschmiedet!
Wenn deine Seele zerbrach
im Meer der Schwärze
sie wird zusammengefügt!
Eine wertvolle Klinge, ins Dunkel dringend,
von unmöglicher Hand geführt
den Frieden bringend.

Die Macht in sich vereinend
legt sich der Schatten über das Land
und der goldene Lichtstrahl durchschneidet ihn
als der glühende Stern
der heilbringenden Göttlichkeit
am Horizont erstrahlt
und sein Bote das Schwert zur letzten Schlacht erhebt.
Damals, in der Zeit, der man den Verlust der zwei Völker zuschreibt
und die letzten Großen uns verließen
die einen aus eigenem
die anderen aus tödlichem Zwange.

Damals wie heute
zerbricht die Erde
am Gewicht des Lebens.

Gut, Böse und Sterbend:
Erhebet das Schwert!
Blast zum letzten Sieg
Heute ist ein Bluttag!
Tod!
Tod in der Welt,
Tod in den Herzen ...
Wenn einst des Schattens Blut die Erde befleckt
wird sie verbrannt werden vom heiligen Lichtstrahle,
rein wie der Morgen,
wenn die Schwertspitze in das dunkle Herz dringet
und der, der die Klinge führt, reinen Herzens ist
wird die Erde im Lichte verbrennen.
Das ist die letzte Schlacht;
dann werden wir siegen oder untergehen.

Der Sieg ist nah ...
Kämpft! Breitet die Flügel der Falken aus!
Sehet! Sie fliegen im Lichte!
Liebet und traget sie ...
denn sie wird ein Lichtstrahl sein.
Kämpft um eure Freiheit!
Kämpft um euer Leben!
Breite die Flügel aus, Flieg!
Und du bist der Lichtstrahl.
(März 2005)

 

 

Ein Kerl

Du siehst meiner Augen Feuer,
das meines Herzens.
Meiner Seele Wut
Meiner Seele Schmerzen.
Denn du weißt vom Streit
Der mich zerstörte.

Fünf Meter von mir
Siehst du in meine Augen
Ich blicke zurück
Und du besänftigst mich
Bläst hinfort meinen Zorn
Und machst mich willenlos
Wieso?

Dein schönes Gesicht, neckisch
Und freundlich zugleich
Und du raubst mir die Finsternis
Und plötzlich,
weil du mich befreit hast
lächeln wir gemeinsam.
danke, mein Freund
(13. Juli 2005)

Negro

Negro devolat
Ex vulneram novam
Tergum inhaerat
Et carne arsurus
Et inferior et inferior ederat
Parasitum.
Forcipis suum acris
Fame suum inextincus
Animum suum corruptum et putidum.
Fodet profundus inferior fundamento
Et ultra et ultrior
Ederat quid se obstat
Et relinquit specus terribulum
Angorfactum insanofactum odiofactumque.
Carpe, edere me!
Occide me!
Vindica me, monstrum detestabile!
Attona me, dedoce me dolorem
Quid fodet inferior quam te.
Notabile
Nutris de palloris
Et nihilominus fient minor.
Creature infelice
Semper esuis
Et reperibis implicare satis
Quam te satiare decies et centies!

(Hier die Übersetzung ins Deutsche. Ich hab es zuerst auf Latein geschrieben, weil ich es für passender hielt, die Worte zunächst unkenntlich zu machen.)

Schwarz
Schwarz rinnt es hinab
Aus der frischen Wunde
Haut klebt daran
Und verbranntes Fleisch
Und immer tiefer frißt er sich
Der Parasit.
Seine Zangen scharf
Sein Hunger unstillbar
Sein Geist faulig und verdorben.
Er dringt tief, tiefer, bis auf den Grund
Und noch weiter
Er frißt, was sich ihm entgegenstemmt
Und hinterläßt einen schrecklichen Tunnel
Aus Angst, Krankheit und Haß.
Friß, friß mich!
Töte mich!
Erlös mich, du verdammtes Scheusal!
Betäube mich, laß mich den Schmerz vergessen
Der noch tiefer als du in meinem Herzen bohret.
Merkwürdig, daß
Du dich von den Ängsten ernährst
Daß sie nicht weniger werden
Unglückliches Wesen,
bist Du doch immer hungrig
und wirst immer genug zu Verschlingen finden
um dich zehnmal und hundertmal zu sättigen!
(Frühjahr 2006)

 

Gedanke des Leidens

Schleier des Vergessens,
hülle mich ein, verschlucke mich!
Wie des Gefangenen Worte
den Schleier nicht durchdringen,
so suche ich Schutz
hinter der Mauer des Leids.
Lied des Leids, sei mein Verbündeter!
Jeden Fehler meines Lebens
sollst du treiben.
Leid der Liebe, dein Vertrauen
sei mir hold.
Mit deiner Begleitung, deinem Odem.
Die Blüte meiner Liebe,
die meines Lebens.
So nun deines Lebens Treue
der Inhalt meines eigenen sei ...
Sei es aus eigenem Willen,
kein Zwang, der von meiner bestimmt ist,
hat Recht, zu sein.

So erkenne nun,
daß es unser Schicksal ist,
zu leiden.

Jahrelang besteht das Reich
ein System lebend durch das Volk.
Blühend die Rosenblüte,
wunderschön und mit Dornen besetzt.
Am Horizont türmen sich Wolken auf,
drohend der Umbruch wartet.
Auch das Volk lenkt ein,
der vergessene Sieg wandelt sich
in bittere Niederlage.
Die Zeit wandelt sich,
der letzte Ausweg ist verloren,
die letzte Möglichkeit verspielt.
Das Feuer wird lodern,
der Sturm wird verheerend sein!
Rette sich das alte Bild,
rette sich die letzte Ansicht
der Welt.
Der, der bleibt,
wird vom Brand zerstört werden.
(2005)


Gedanke der Liebe

Umhüllt von der Wolke
Und gewärmt von der Liebe sehe ich Wahrheit. Mein Bedürfnis sein
frei von jeder Störung,
doch getrieben von inniger Kraft.
Deines Wohlergehens Schicksal
Sei das meinige.
Nicht im Stande,
dir zu folgen,
bin ich von einer hellen Macht getrieben
dir verfallen.
Weder möchte ich dies aufgeben noch dich verlieren.
Von der Weisheit vermacht
bin ich unsicher,
was geschehen wird.
Sei mir diese Gabe,
die ich nicht verlangte, entrissen,
wenn ich nur dich halten kann.
Unsere Zeit stehe in seinen Händen ...
Laß und in ihm ruhen.

So erkenne nun,
daß es unser Schicksal ist,
einander zu lieben!

Von Süden nach Norden ziehend
Wird der Mensch niemals aufgeben,
zu streben nach der Macht.
Wie es mir nicht möglich ist aufzugeben,
Liebe und Macht zu erringen,
so wird die Menschheit nach neuem Raum
und nach noch viel mehr Macht streben ...
und anderes Leben würde vernichtet.
Fragen, von denen unser Geist eine Antwort verlangt
zwingen uns, zu erobern.
Hält man sich an haß und Gewalt,
wird man vernichtet werden ...
und auch die seligen, die sanftmütigen,
von denen man sagt, daß ihnen das Land gehören wird,
sind nach Gutdünken nicht in der Lage,
das drohende Unheil abzuwenden.
Haltet ein, Ihr Menschen, sprach der Hüter,
noch ist die Zeit nicht reif!
Doch der Wille zu beherrschen
gibt nicht nach, wird uns übermannen.
Findet, suchet nicht,
und ihr werdet erlöst werden.
(2005)

 

Das Lied vom Anfang

Sei befreit vom Leid der Welt
Sei losgelöst, frei von weltlichem Leiden.
Sprichst du auch nein mit dem Haupt,
so ist deines Herzens Sprache ja.
Finde meine Fährte, und du wirst frei werden.
Suche meine Spur, und du wirst ins Licht blicken,
befreit bin ich willig, befreit ist mein Verlangen nicht gebremst.
Suche nicht meiner Taten Ursache,
sondern befreie dich, dann wirst du sehen.
Befreie die anderen, und du wirst sie erkennen.
Die Gedanken sprechen Wahrheit,
die Taten erzählen Geschichte.
Erkenne ihre Worte, erblicke ihre Gedanken.
Dein Vertrauter wird der Bote sein,
befreie ihn, und er wird dich leiten.

Vorbei an der Erde
Strömt die Flut des Geheimnisses.
Weit weg vom Leben
Erwachen die Schatten.
Viele sind schon hier,
sie durchfließen uns.
Einige verirrte suchen uns, sie werden
Den kleinsten Teil des Schreckens bringen.
Nehmt euch in Acht, ihr Menschen;
Sucht Schutz, denn nur wenig werdet ihr finden.
Die alten Spuren sind die Rettung.
(2005)




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